Die feine Art... 
Craniosacral Therapie 

Über mich  

Mein Zugang zur Craniosacral Therapie

Zwischen Craniosacral Therapie und dem Leben sehe ich Analogien.  Leben ist für mich lernen und begegnen. Wir sind täglich in einem Lernprozess, dies oft auch unbewusst. Wir begegnen anderen Menschen, der Natur, Tieren und nicht zuletzt uns selbst. Leben wir erfüllte Begegnungen, fühlen wir uns gut, gestärkt und sind zufrieden. Eine erfüllte Begegnung gibt uns ein Gefühl von Bindung, einen Platz auf dieser Welt zu haben und/oder gehalten/getragen zu werden. – Wir fühlen uns gesund.

Herausfordernde Themen können von aussen an uns herantreten (zwischenmenschliche Beziehungen, Umwelt, etc.), aber auch innere Aspekte (z.B. eigene Verhaltensweisen, Emotionen, Glaubenssätze etc.) können uns beschäftigen. Diese führen zu Irritation in unserem Körpersystem und nicht selten zu Symptomen. Ein Ungleichgewicht zwischen IST-Zustand und SOLL-Zustand ist vorhanden.

Ich sehe verschiedene Möglichkeiten das Gleichgewicht zwischen IST- und SOLL-Zustand wieder herzustellen. Eine Möglichkeit ist Craniosacral Therapie mit ihrer Wirkung auf das autonome Nervensystem, auf das Hormonsystem oder auf die strukturellen Gegebenheiten des Körpers. Neben der «feinen Art» in Körperberührung zu gehen, spielt das Gespräch und die innere Haltung der Therapeutin eine wichtige Rolle. Ich richte mich an einem präsenten, offenen und wertfreien Raum aus – dann wird lernen möglich. 


Auch mein Leben wurde geprägt von grösseren und kleineren Irritationen. So hatte ich als junge Frau (anfangs 90er Jahre) die Verdachtsdiagnose Diskushernie erhalten. Meine Rückenschmerzen wollten auch nach intensiver Physiotherapie nicht besser werden, ich fühlte mich hilf- und machtlos. Durch «Zufall» kam ich zur Craniosacal Therapie. Nach nur drei Sitzungen war ich schmerzfrei. Die feinen, achtsamen Körperberührungen weckten meine Neugier, mehr über mich erfahren zu wollen. 


Im Laufe meines Lebens begegnete ich verschiedenen Methoden der Komplementärmedizin.  Die Verbundenheit und Begeisterung zur Craniosacral Therapie blieb stets vorhanden. 
Als meine Kinder ins schulpflichtige Alter kamen, entschied ich mich für die Ausbildung am Kientalerhof (ISBCT Kiental). Ein weiteres Mal im Leben durfte ich meinem Herzen folgen.
Ich schätze die verschiedenen Facetten dieser Methode. Das einleitende, wertfreie Gespräch, die Qualität präsenten Körperkontaktes, ist die «
feine Art» mit sich als Ganzem in Kontakt zu kommen. 

Mein Werdegang in Kürze

Seit Juni 2018 bin ich in Ausbildung  KomplementärTherapie Fachrichtung Craniosacral Therapie am Kientalerhof (ISBCT Kiental), geplanter Abschluss ist im November 2022 mit Diplom und Branchenzertifikat KT.  

Schon immer interessierte mich die Begegnung mit meinen Mitmenschen.  Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass ich zwei Berufe erlernte, in denen der Mensch im Zentrum steht. 1995 schloss ich meine Erstausbildung als Pflegefachfrau ab. Nach einer gewissen Zeit realisierte ich, dass ich weiter ziehen möchte und so entschloss ich mich für die Soziale Arbeit. Nach Absolvieren der Matura konnte ich das Studium Soziale Arbeit FH, in Luzern aufnehmen. 2007 schloss ich ab und kurze Zeit später wurde ich erstmals Mutter. Heute bin ich Mutter von vier wunderbaren Kindern (2008, 2010, 2013, 2013). Neben der Familie halte ich mich gerne in der Natur auf oder "grüble" des Öfteren im Garten.